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ohne ein ſcheinbares Hinderniß: vier Reiter kamen ruhig auf ihn zugeritten und Einer derſelben, welcher den Andern um zwei oder drei Schritte voran war, hatte dem Poſtillon mit der Hand ein Zeichen gege⸗ ben, er ſolle halten.
Der Poſtillon hatte gehorcht.
„O Mama,“ ſagte der kleine Edouard, der trotz der Ermahnungen der Frau von Montrevel aufge⸗ ſtanden war und zum Fenſter des Wagens hinaus⸗ ſah:„o, Mama, die ſchönen Pferde! Aber weßhalb ſind denn die Reiter maskirt? Wir befinden uns ja doch nicht im Carneval.“
Frau von Montrevel träumte; eine Frau träumt immer ein wenig: eine junge von der Zukunft, eine alte von der Vergangenheit.
Sie erwachte aus ihrer Träumerei, ſteckte den Kopf zum Wagen hinaus und ſtieß einen Schrei aus.
Edouard kehrte ſich lebhaft um.
„Was haſt Du denn, Mutter?“ fragte er.
Dieſe faßte ihn erblaſſend am Arme, ohne ihm zu antworten.
Man hörte Angſtgeſchrei im Innern des Wa⸗ gens.
„Aber was gibt es denn? was gibt es denn?“ fragte der kleine Edouard, indem er ſich aus dem um ſeinen Hals geſchlungenen Arm der Mutter los⸗ zureißen ſuchte.
„Mein kleiner Freund,“ ſagte mit außerordent⸗ lich weicher Stimme einer der maskirten Männer, indem er den Kopf in das Coupé ſteckte,„wir haben mit dem Conducteur etwas ins Reine zu bringen, was die Reiſenden in keiner Weiſe berührt; ſagen


