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„Nun, meine Herren, ſteigen Sie ein, beeilen wir uns.“
Der Knabe hatte die ganze Verhandlung mit zuſammengezogenen Augbrauen und geſchloſſenen
Zähnen angehört. „Nun,“ ſagte er zu ſeiner Mutter,„ich weiß,
was ich thun werde.“
„Und was wirſt Du thun,“ fragte dieſe. „Du ſollſt es ſehen.“ „Was ſagt dieſer kleine Knabe?“ fragte der Uhr⸗ macher. „Ich ſage, daß Sie lauter Poltrons ſind,“ ant⸗ wortete der Knabe unverzagt. „Nun, Edouard?“ machte die Mutter,„was ſoll das?“ „Ich wollte, man hielte die Diligence an,“ ſagte der Knabe mit vor Begierde ſtrahlendem Blicke. „Auf, auf, in's Himmels Namen, meine Herren! ſteigen Sie ein,“ rief der Conducteur zum letzten Male. 6 „Conducteur,“ ſagte der Arzt,„ich ſetze voraus, daß Sie keine Waffen haben.“ „Doch, ich habe Piſtolen.“ k „Unglücklicher!“ Der Conducteur beugte ſich zu ihm hin und ſagte eiſe: deien Sie ruhig, Doctor, ſie ſind nur mit Pul⸗
ver geladen.“ „Das iſt gut.“ Und er ſchloß die Thüre des Interieurs der Diligence.
„Vorwärts, Poſtillon.“


