Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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Mutter und ihr Sohn traten in den Gaſthof und nachdem ſie ſich raſch im Vorbeigehen an dem großen Kamine der Küche gewärmt, traten ſie in den Speiſe⸗ ſaal und ſetzten ſich zu Tiſche.

Die Mutter begnügte ſich mit einer Taſſe Rahm⸗ kaffee und einigem Obſt.

Der Knabe, entzückt, daß er wenigſtens durch den Appetit ſich als Mann erweiſen könne, machte einen tüchtigen Angriff auf das Gabelfrühſtück.

Der erſte Augenblick galt natürlich, wie immer, der Stillung des Hungers.

Der Uhrmacher von Genf nahm dann zuerſt das Wort.

Wahrhaftig, Citoyen, ſagte er,(an öffentlichen Orten nannte man ſich noch Citoyen)ich geſtehe Ihnen offen, daß ich durchaus nicht unangenehm überraſcht war, als ich den Tag anbrechen ſah.

8Schläft der Herr nicht im Wagen? fragte der rzt.

Doch, mein Herr, antwortete der Landsmann Jean Jacques';gewöhnlich ſchlummere ich; aber die Unruhe war größer, als die Müdigkeit.

Sie fürchteten umgeworfen zu werden? fragte der Architekt.

Nein, ich habe in dieſer Beziehung Glück und ich glaube, daß es genügt, wenn ich darin bin, daß ein Wagen nie umfällt; nein, das iſt es nicht.

Was war es denn? fragte der Arzt.

Man ſagte in Genf, die Wege in Frankreich ſeien nicht ſicher.

O, das hängt von den Umſtänden ab, ſagte der Architekt.