d l⸗
95
„Sehr gut!“
„Die Sache wurde uns von Renard aviſirt, der alsbald von Ger aufbrach, die Nachricht an Hiron⸗ delle beförderte, welcher augenblicklich in Chalons⸗ ſur⸗Marne ſtationirt, und der oder die ſie mir in Auxerre mittheilte, und ich, Lecog, habe ſo eben fünf⸗ undvierzig Meilen zurückgelegt, um ſie Euch mitzu⸗ theilen. Die ſecundären Einzelnheiten ſind folgende. Der Schatz ging von Bern am letzten Octodi, dem 28. Nivoſe des Jahres VIII der dreifachen und theil⸗ baren Republik ab. Er muß heute am Duodi in Genf ankommen; morgen am Dridi geht er mit der Diligence von Genf nach Bourg, ſo daß, wenn meine lieben Söhne Iſraels noch heute Nacht abreiſen, ſie übermorgen, am Quintidi, auf den Schatz der Her⸗ ren Bären zwiſchen Dijon und Troyes gegen Bar⸗ ſur⸗Seine ſtoßen können. Was ſagen Sie davon, meine Herren?“
„Verzeihung,“ machte Morgan,„was wir davon ſagen— darüber kann, glaube ich, kein Zweifel ſein — wir ſagen, wir würden uns nie erlaubt haben, das Geld der Herren Bären von Bern anzurühren, ſo lange es in den Kiſten der Herren geblieben, aber von dem Augenblicke, da es einmal ſeine Beſtimmung gewechſelt, ſehe ich keinen Grund, warum es dieſelbe nicht auch zum zweiten Male wechſeln ſollte; aber wie werden wir von hier abreiſen?“
„Haben Sie deènn die Poſtchaiſe nicht?“
„Doch, ſie iſt hier in der Remiſe.“
„Haben Sie nicht zwei Pferde, um Sie bis zur nächſten Station zu bringen?“
„Sie ſtehen im Stall.“


