Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

9⁴

Nein, antworteten dieſe drei jungen Leute,und wir bitten für Morgan, der ſich irrte, um Entſchul⸗ digung.

Mein lieber Lecoq, machte Morgan.

Nun gut, unterbrach ihn Haſtier,auf dieſen Namen höre ich. Was wollteſt Du mir ſagen?

Ich will Dir ſagen, daß wenn Du nicht der Antipode vom Gotte Harpokrates wäreſt, den die Alten mit einem Finger auf dem Munde darſtellten, ſo wüßten wir, warum Du Dich in mehr oder min⸗ der blühenden Ergüſſen gefällſt; wozu dieſer Aufzug, und wozu dieſe Karte?

Nun bei Gott! Wenn Du es noch nicht weißt, junger Mann, ſo iſt das Deine Schuld und nicht die meine. Wenn man Dich nicht hätte zweimal rufen müſſen, weil Du ohne Zweifel Dich mit einer ſchö⸗ nen Eumenide verloren hatteſt, welche von einem ſchönen, jungen, lebenden Manne Rache für alle ver⸗ ſtorbenen Verwandten verlangte, ſo wäreſt Du bereits ebenſo weit, als dieſe Herren, und ich ſähe mich nicht genöthigt, meine Cavatine noch einmal zu ſingen. So höre denn: es handelt ſich nämlich um einen Reſt des Schatzes der Bären von Bern, welchen auf Befehl des Generals Maſſena der General Lecourbe an den Citoyen erſten Conſul abgeſandt. Lumpige hunderttauſend Franken, welche man nicht durch den Jura gehen laſſen will, und zwar wegen der Par⸗ tiſane des Herrn von Teyſſonnet, die, wie man be⸗ hauptet, im Stande wären, ſich derſelben zu bemäch⸗ tigen, und die man über Genf, Bourg, Maſſon, Di⸗ jon und Troyes expedirt; eine weit ſicherere Route, wie man ſich überzeugen wird.

ce