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Grund zu dieſer traurigen Ehre, an die Spitze einer durch Jugend, Energie und Rachſucht mächtigen Partei zwiſchen die Leidenſchaften der Zeit, welche zu Allem führten, und die Unmacht der Geſetze geſtellt, welche Alles duldeten.
Unter dieſe goldene Jugend, dieſe Jugend Fre⸗ rons, welche mit der Zunge anſtieß, J und G wie 3 ausſprach und bei jeder Gelegenheit ihr Ehren⸗ wort gab, trat Morgan.
All' dieſe Jugend war, das muß man einge⸗ ſtehen, trotz der Kleidung, die ſie trug und trotz der Erinnerungen, welche dieſe Kleidung hervorrief, ausgelaſſen heiter.
Es mag unbegreiflich ſcheinen, aber es war ſo.
Man erkläre, wenn man kann, jenen Todtentanz, der, im Anfang des fünfzehnten Jahrhunderts, mit der Wildheit eines von Muſard dirigirten Galopps ſeine Reigen ſogar auf dem Kirchhof der Unſchuldi⸗ gen entfaltend, fünfzigtauſend ſeiner Todtentänzer mitten unter den Gräbern zu Boden fallen ließ.
Morgan ſuchte offenbar Jemanden.
Ein junger Elegant, der ſeine Finger in eine Bonbonnière von Perlmutter tauchte, die ihm ein reizendes Opfer darbot, mit einem von Blut gerötheten Finger, dem einzigen Theil ſeiner zarten Hand, der von keiner Mandelſeife berührt wurde, wollte ihn anhalten, um ihm Einzelheiten über die Expedition
mitzutheilen, von der er dieſe blutige Trophäe zurück⸗ gebracht; aber Morgan lachte, drückte diejenige ſeiner beiden Hände, welche einen Handſchuh trug und be⸗ gnügte ſich, zu ihm zu ſagen:
„Ich ſuche Jemanden.“


