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verſetzten. Nein, wir ſagen, was Sie wollen: daß es zum Beiſpiel...“ Roland ſuchte,„wegen der Monds⸗ finſterniß geſchehe, die am 12. des nächſten Monats ſtattfinden muß. Iſt Ihnen dieſer Vorwand genehm?“
„Der Vorwand würde mir genehm ſein, mein Herr,“ antwortete Morgan mit einem melancholiſchen Tone, deſſen man ihn für unfähig gehalten,„wenn das Duell ſelbſt mir genehm wäre. Sie haben einen Schwur gethan, und Sie werden ihn halten, ſagen Sie? Gut, ich habe jedoch ebenfalls einen ſolchen gethan, als ich in die Genoſſenſchaft Jehus einge⸗ treten: nämlich in keiner Privatſtreitigkeit ein Leben der Gefahr auszuſetzen, das nicht mir, ſondern der Sache gehört.“
„Ja, ſo gut, daß Sie morden, aber ſich nicht ſchlagen.“
„Sie täuſchen ſich, wir ſchlagen uns bisweilen.“
„Haben Sie die Güte, mir eine Gelegenheit zu nennen, wo ich dieſes Phänomen ſtudiren kann?“
„Das iſt ganz einfach; ſuchen Sie, mein Herr von Montrevel, ſich mit fünf bis ſechs Männern, wie Sie, in einer Diligence zu befinden, welche Geld der Regierung führt: vertheidigen Sie, was wir an⸗ greifen, und die Gelegenheit, welche wir ſuchen, wird da ſein; aber glauben Sie mir, Sie können etwas Beſſeres thun, als das; kommen Sie uns nicht in den Weg.“
„Das iſt eine Drohung, mein Herr?“ ſagte der junge Mann, den Kopf erhebend.
„Nein, mein Herr,“ machte Morgan mit ſanfter, beinahe bittender Stimme;„es iſt eine Bitte.“


