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der Degen, die conſpirirende Vendée, das iſt der Dolch!“
„O, ich kenne Ihren Dolch,“ ſagte Bonaparte, „hier iſt er!“
Und er holte aus einer Schieblade den Dolch, den er aus den Händen Rolands empfangen, und legte ihn auf einen Tiſch, in die Nähe von Morgan. „Aber,“ fügte er hinzu,„es iſt weit von der Bruſt Bonapartes bis zum Dolch eines Meuchelmörders; verſuchen Sie's.“
Und er trat auf den jungen Mann zu, indem er ſeinen Flammenblick auf ihn heftete:
„Ich bin nicht hierher gekommen, um Sie zu morden,“ ſagte der junge Mann kalt;„ſpäter, wenn ich Ihren Tod unumgänglich nothwendig für den Sieg der Sache halte, werde ich mein Beſtes thun, und wenn ich Sie dann verfehle, ſo geſchieht es nicht, weil Sie Marius und ich der Cimbrier bin. Sie haben mir nichts anderes zu ſagen, Citoyen erſter fuhr der junge Mann, ſich verbeugend, ort.
„Doch; ſagen Sie Cadoudal, daß, wenn er ſich gegen den Feind ſchlagen wolle, ſtatt gegen Fran⸗ zoſen, ſo ſei in meinem Bureau ſeine Ernennung zum Oberſten ausgefertigt.“
„Cadoudal commandirt nicht ein Regiment, ſon⸗ dern eine Armee; Sie wollten ſich nicht herunter⸗ geben, indem Sie aus Bonaparte ein Monk würden, warum wollen Sie, daß er aus einem General ein Oberſt werde? Sie haben mir nichts anderes zu ſagen, Citoyen erſter Conſul?“
Dumas, Jehu. II. 5


