Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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Ach! Du biſt es, Roland, ſagte er,treu wie Stahl, man ruft Dich, Du kömmſt. Sei willkommen.

Und er bot dem jungen Manne die Hand.

Dann fügte er mit einem unmerkbaren Lächeln hinzu:

Was thuſt Du bei Bourrienne?

Ich erwarte Sie, General!

Und während Du warteſt, ſchwatzt Ihr wie alte Weiber.

Ich geſtehe Ihnen, General, ich zeigte ihm meine Ordre, am 16. Brumaire hier zu ſein.

Der General warf Bourrienne einen unzufriede⸗ nen Blick zu; dann ſagte er, ſich raſch an Roland wendend:

Apropos, und der Engländer?

Ja, der Engländer, mein General; ich wollte eben mit Ihnen von demſelben ſprechen.

Iſt er noch in Frankreich?

Ja, und ich glaubte ſogar einen Augenblick, er werde ſo lange hier bleiben, bis die Poſaune des jüngſten Gerichts die Tagwache im Thal Joſaphat blaſen werde.

Haſt Du ihn vielleicht gefehlt?

O nein! nicht ich; wir ſind die beſten Freunde von der Welt; und, mein General, das iſt ein ſo ausgezeichneter und zu gleicher Zeit ſo origineller Menſch, daß ich Sie um ein ganz klein wenig Wohl⸗ wollen für ihn bitten möchte.

Nun, wasiſt denn Deinem Freunde geſchehen?

Er wurde verhört, verurtheilt und hingerichtet!

Was Teufel erzählſt Du mir da?

Die reine, lautere Wahrheit, mein General.