Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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tapezirt und mit Vorhängen, Stühlen, Fauteuils und Canapes von derſelben Farbe möblirt iſt.

Die Wände ſind mit geographiſchen Karten und Städteplänen bedeckt; eine doppelte Bibliothek von Ahorn ſteht zu den beiden Seiten des Kamins, das ſie umſchließt: die Stühle, die Fauteuils, die Canapes, die Tiſche und Schreibpulte ſind mit Büchern beladen; kaum iſt auf den Sitzen Platz zum Sitzen und auf den Schreibtiſchen zum Schreiben.

Mitten unter einer Maſſe von Rapporten, Brie⸗ fen, Broſchüren und Büchern, zwiſchen denen er ſich einen Platz zurecht gemacht, ſitzt ein Mann und ſucht, indem er ſich bisweilen die Haare vor Ungeduld rauft, ein Blatt mit Zeichen zu entziffern, neben denen die Hieroglyphen auf dem Obelisk von Luxor kinder⸗ leicht zu verſtehen ſind.

In dem Augenblick, als die Ungeduld des Se⸗ cretärs den höchſten Grad erreicht hatte, öffnete ſich die Thüre und ein junger Offizier trat in der Uni⸗ form eines Adjutanten ein.

Der Secretär ſah auf und ein lebhafter Aus⸗ druck von Frkude verbreitete ſich über ſein Geſicht.

O, mein lieber Roland, ſagte er,Sie ſind es, endlich! ich bin aus zweierlei Gründen entzückt, Sie zu ſehen: der erſte iſt der, daß ich mich wegen Ihrer faſt zu Tode gelangweilt; und der zweite, weil der General Sie mit Ungeduld erwartet und unge⸗ ſtüm nach Ihnen fragt. Aber vor Allem umarmen Sie mich.

Der Secretär und der Adjutant umarmten ſich.

Nun aber, mein lieber Bourrienne, ſetzen Sie

mich in Beziehung auf die Zuſtände des Landes