welcher er die Ant⸗
Rach einer Pauſe, während fügte er, da dieſer
wort des Engländers erwartete, ſtumm verblieb, hinzu: „Sir John Tannlay, Du biſt zum Tode verur⸗ theilt, bereite Dich auf das Sterben vor.“ „Ha, ha!“ machte Sir John,„ich ſehe, daß ich unter eine. Diebsbande gerathen bin. Wenn dem ſo iſt, ſo kann man ſich durch ein Löſegeld los⸗
kaufen.“ Dann ſich nach dem Mönche am Altare umkeh⸗
rend, fügte er hinzu:
„Wie hoch beſtimmen Sie daſſelbe, Capitän?“
Ein drohendes Gemurmel beantwortete dieſe be⸗ leidigenden Worte.
Der Mönch am Altare ſtreckte die Hand aus und ſagte mit einem Tone, der an Ruhe und Kalt⸗ blütigkeit dem Engländer nichts nachgab:
„Du täuſcheſt Dich, Sir John, wir ſind keine Räuberbande und der Beweis dafür iſt, daß, wenn Du bedeutende Summen oder koſtbare Juwelen bei Dir haſt, Du nur anzuordnen brauchſt, ob Geld oder Juwelen an Deine Familie oder an irgend eine an⸗ dere Perſon überſandt werden ſollen.“
„Und welche Garantie habe ich, daß mein letzter Wille vollzogen wird?“
„Mein Wort.“ „Das Wort eines Anführers von Meuchelmör⸗
dern; daran glaube ich nicht.“ „Diesmal, wie zuvor, täuſcheſt Du Dich, Sir
John; ich bin nicht ein Anführer von Meuchelmör⸗
dern, ſo wenig, als ein Hauptmann von Dieben.“ „Und was biſt Du denn?“
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