Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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ſchwamm Feuer und zündete ein Schwefelhölzchen daran an.

Die beiden Fackeln flackerten.

Es handelte ſich darum, den Gang zu entdecken, durch den das Geſpenſt verſchwunden war.

Roland und Sir John näherten die Fackeln dem Boden; die Ciſterne war mit großen Steinplatten be⸗ legt, welche feſt aneinander gefügt ſchienen.

Roland ſuchte die zweite Kugel mit ebenſo großer Beharrlichkeit, als er die erſte geſucht. Ein Stein lag vor ſeinen Füßen, er ſtieß ihn weg und gewahrte einen Ring, der in einer Platte befeſtigt war.

Ohne etwas zu ſagen, ſtecte Roland die Hand in den Ring, ſtemmte ſich mit ſeinen Füßen an und zog.

Die Platte drehte ſich mit einer Leichtigkeit, welche darauf deutete, daß ſie oft daſſelbe Manveuvre machte.

Und indem er ſo drehte, entdeckte er den Ein⸗ gang zu dem unterirdiſchen Gewölbe.

Ah! machte Roland,hier iſt mein Geſpenſt entkommen.

Und er ſtieg in die OHeffnung hinab.

Sir John folgte ihm.

Sie machten denſelben Weg, den Roland gemacht, als er zurückgekommen war, um von ſeiner Erpedi⸗ tion Rechenſchaft zu geben; am Ende des Ganges fanden ſie die Gitterthüre, die zu der Gruft führte.

Roland rüttelte an dem Gitter, es war nicht ge⸗ ſchloſſen und gab nach.

Sie gingen durch die unterirdiſche Gruft und