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2. Bd. (1847)
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Lächeln verzogen, was bei dieſem Manne mit düſtepn und neidiſchem Charakter ſehr ſelten geſchah.

In den Augen Sainte⸗Maline's ſtürzte ſich Ernauton unfehlbar durch dieſe nicht gerechtfertigte Abweſenheit zur Zeit einer ſo wichtigen Unternehmung.

Die Fuͤnfundvierzig oder vielmehr die Vierundvierzig brachen auf, jede Abtheilung auf dem ihr angewieſenen Wege, d. h. von Chalabre mit dreizehn Mann durch das Thor Bourdelle, Herr von Biran mit vierzehn durch das Temple⸗Thor und endlich Sainte⸗Maline mit vierzehn An⸗ dern durch das Thor St. Antoine.

Einundzwanzigſtes Kapitel. Bel Eshat.

Ernauton, den Sainte⸗Maline fur verloren hielt, ver⸗ folgte unterdeß den Weg ſeines unerwarteten Glückes.

Anfangs war er naturlich der Meinung geweſen, daß die Herzogin von Montpenſier, die er aufſuchen ſollte, ſich in dem Palaſte Guiſe befinden muͤſſe, ſobald ſie in Paris ſei.

Ernauton begab ſich alſo zuerſt dahin.

Als er an dem großen Thore gepocht hatte, das ihm mit der groͤßten Vorſicht geoffnet wurde, bat er um die Ehre einer Unterredung mit der Frau Herzogin von Montpenſier und man lachte ihm anfangs in's Geſicht.

Da er darauf drang, ſo ſagte man ihm, er müſſe doch wiſſen, daß Ihre Hoheit in Soiſſons wohne, nicht in Paris. Ernauton erwartete dieſen Empfang und er ftörte ihn

alſo nicht.