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Zwanzig Jahre nachher. 11.-14. Bändchen
Entstehung
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„Was wollt Ihr damit ſagen?“

„Daß der Henker zu dieſer Stunde entführt iſt; morgen wird das Blutgerüſte bereit ſein, aber der Henker wird fehlen, und man muß die Hinrichtung auf übermorgen verſchieben.“

„Und dann?“

„Morgen in der Nacht retten wir Euch.“

„Wie dieß2“ rief der König, deſſen Antlitz unwill⸗ kührlich ein Blitz der Freude erleuchtete.

„Oh! Herr, ſeid geſegnet, murmelte Parrhy die Hände faltend.

„Wie dieß?“ wiederholte der König,„ich muß es wifſen, um Euch nöthigen Falls unterſtützen zu können.“

„Ich weiß es nicht, Sire, aber der Gewandteſte, der Bravſte, der Ergebenſte von uns Vieren, ſprach zu mir, als ich ihn verließ:„ Chevalier, ſagt dem Kö⸗ 6. daß wir ihn morgen Abend um zehn Uhr ent⸗ ühren.““ „Nennt mir den Namen vieſes edelmüthigen Freundes, daß ich, mag es ihm gelingen oder nicht gelingen, eine ewige Dankbarkeit für ihn bewahre.“

„DArtagnan, Sire, welcher nahe varan war, Euch zu retten, als Harriſon ſo ungelegen eintrat.“

„Ihr ſeid in der That wunverbare Menſchen,“ ſprach der König,„und ich würde nicht daran geglaubt haben, wenn man mir ſolche Dinge erzählt hätte.“

„Nun hört mich an, Sire,“ ſprach Aramis.„Ver⸗ geßt nicht einen Augenblick, daß wir für Euer Heil wachen; beobachtet Alles, horcht auf Alles, erklärt Euch Alles, den geringſten Geſang, das kleinſte Zei⸗ chen.

„Oh! Chevalier, was ſoll ich Euch fagen 2“ rief der König.„Kein Wort, und käme es aus der tiefſten Tiefe meines Herzens, vermöchte meine Dankbarkeit

auszudrücken. Wenn es Euch gelingt, werde ich Euch nicht zurufen, Ihr rettet einen König; von dem Blut⸗ gerüffe aus geſehen, wie ich es ſehe, iſt das Königthum

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ſchlo iſt in Acht, wide