„Waffen,“ ſagte er,„ich habe keine, doch im Ar⸗ ſenal muß es geben.“ „Nach dem Arſenal! nach dem Arſenal!“ rief die
enge. Und fünf⸗ bis ſechstauſend Menſchen ſtürzten nach
dem Quai de la Grsve. Das Arſenal war leer. Sie kehrten um und brüllten:.
„Nach dem Stadthaus!“
Der Stadtvogt beſaß keine Waffen oder wollte vielmehr keine geben. Durch das Voilk bedrängt, hatte er den Gedanken, ſie zu den Chartreur zu ſchicken.
Die Chartreur öffneten ihre Thore; man ſuchte überall, fand aber keine Taſchenpiſtole.
Während dieſer Zeit machte Fleſſelles, als er er⸗ fuhr, Billot und Marat ſeien noch in den Gewölben des Stadthauſes und theilen das Pulver aus, den Vorſchlag, eine Deputation von Wählern an Herrn de Launah zu ſchicken und bei ihm darauf anzutragen, daß er ſeine Kanonen verſchwinden laſſe.
Was am Tage zuvor die Menge am Grauſamſten brüllen gemacht hatte, waren die Kanonen, welche ihren
Hals durch die Zinnen hervorſtreckten. Fleſſelles hoffte, wenn man ſie verſchwinden laſſe, ſo werde ſich das Volk mit dieſer Einräumung begnügen und ſich zu⸗ frieden zurückziehen.
Die Deputation war eben abgegangen, als das Völk wüthend zurückkehrte.
Als Billot und Marat die Schreie vernahmen, die es ausſtieß, gingen ſie in den Hof hinauf.
Fleſſelles ſuchte von einem inneren Balcon herab das Volt zu beſchwichtigen. Er ſchlug ein Decret vor, das die Diſtriete ermächtigen ſollte, fünfzigtauſend Piken ſchmieden zu laſſen.
Das Volk war bereit, dies anzunehmen.
„Dieſer Menſch verräth offenbar,“ ſagte Marat.
Dann wandte er ſich gegen Billot und ſprach:
„Thun Sie in der Baſtille, was Sie dort zu thun
—
all
Le
un


