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Pulver war in Fäßchen, von denen jedes ungefähr fünf⸗ undzwanzig Pfund enthielt. Man ſtellte Leute auf der Treppe cß Dieſe Leute bildeten eine Kette, und man begann den Transport der Fäßchen.
Es fand einen Augenblick eine Verwirrung ſtatt. Man wußte nicht, ob Pulver für alles Volk da war, und Jeder ſtürzte hinzu, um ſeinen Theil zu nehmen. Den von Billot ernannten Chefs gelang es jedoch, ſich Gehör zu verſchaffen, und die Vertheilung nahm ihren Fortgang mit einer gewiſſen Ordnung.
Jeder Bürger bekam ein halbes Pfund Pulver, ungefähr alſo hinreichend für dreißig bis vierzig Schüſſe.
Als Jeder vas Pulver hatte, bemerkte man, daß die Flinten fehlten: kaum fünfhundert Mann waren bewaffnet.
Während die Austheilung fortgeſetzt wurde, ging ein Haufen von dieſer wüthenden Bevoͤlkerung in das Zimmer hinauf, wo die Wähler ihre Sitzungen hielten. Sie waren beſchäftigt, die Nationalgarde zu organi⸗ ſtren, von der der Rathsdiener ein Wort zu Billot geſagt hatte. Man hatte decretirt, dieſe Miliz ſollte achtundvierzigtauſend Mann ſtark werden. Dieſe Miliz beſtand bis jetzt nur im Decret, und ſchon ſtritt man ſich über die Ernennung des Generals.
Mitten unter eſ Verhandlung beſtürmte das Volk das Stadthaus Es hatte ſich ganz allein or⸗ ganiſirt. Es verlangte zu marſchiren, und es fehlte ihm nur an Waffen.
In dieſem Augenblick hörte man das Geräuſch eines Wagens, der hereinfuhr. Es war der Stadtvogt, welchen man, obgleich er den Befehl des Königs, der ihn nach Verſailles berief, vorgezeigt, nicht hatte wollen paſſiren laſſen und mit Gewalt nach dem Stadthauſe zurückbrachte.
„Waffen! Waffen!“ rief man von allen Seiten, als man ihn erblickte.
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