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Hohngelächter, das aus der Tiefe der Straße, das heißt, aus den letzten Reihen der Menge kam, war die Antwort auf dieſe ſchmerzlichen Bitten
Billot ſtürzte vor, widerſetzte ſich den franzöſiſchen
Garden, der Menge, den Schülern ſelbſt, und rief:
„Er hat Recht, das iſt ein ihm anvertrautes heili⸗ ges Gut; die Männer ſollen ſich ſchlagen, ſollen ſich tödten laſſen, tauſend Götter! doch die Kinder ſollen leben; man braucht Samen für die Zukunft.“
Ein mißbilligendes Gemurre empfing dieſe Worte.
„Wer murrt hier?“ rief Billot;„ſicherlich iſt es kein Vater. Mir, der ich mit Euch ſpreche, ſind geſtern zwei Menſchen in meinen Armen getödtet worden; ſeht ihr Blut auf meinem Hemd; ſeht!“
Und er deutete auf ſeine geröthete Weſte und ſein blutiges Hemd mit einer Bewegung der Erhabenheit, welche die Verſammlung electriſirte.
„Geſtern,“ fuhr Billot fort,„geſtern habe ich mich beim Palais⸗Rohal und bei den Tuilerien geſchlagen, und dieſer Knabe hat ſich auch geſchlagen, doch dieſer Knabe hat weder Vater, noch Mutter, und überdies iſt er beinahe ein Mann.“
er deutete auf Piteu, der ſich in die Bruſt warf. „Heute,“ fuhr Billot fort,„werde ich mich aber⸗ mals ſchlagen; doch Niemand ſoll ſagen die Pariſer waren nicht ſtark genug gegen die fremden Soldaten, und ſie haben die Kinder zu Hülfe gerufen.“
„Ja! ja!“ ſchrieen von allen Seiten Stimmen von Weibern und Soldaten.„Er hat Recht. Kinder! geht
hinein, geht hinein.“ „Oh! meinen Dank! meinen Dank! lieber Herr,“
murtrielte der Vorſteher, der die Hände von Billot durch
das Gitter zu faſſen ſuchte. „Und unter Allen hüten Sie beſonders Sebaſtian
gut,“ ſagte dieſer.
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