2 auch führen wir ferner an, daß die Mutter des Verfaſſers
von Britannicus und Athalia von Villers⸗Cotterets war.
Kehren wir nun zu ſeinem königlichen Schloß und zu ſeinen zweitauſendvierhundert Einwohnern zurück.
Angefangen von Franz l., deſſen Salamander es bewahrt, und vollendet von Heinrich II., deſſen Namens⸗ zug es verſchlungen mit dem von Catharina von Me⸗ dicis und umkreiſt von den drei Halbmonden von Diana von Poitiers führt, war dieſes Schloß, nach⸗ dem es die Liebſchaften des ritterlichen Königs mit Frau von Etampes und die von Louis Philipp von Orleans mit der ſchönen Frau von Monteſſon beſchützt hatte, beinahe unbewohnt ſeit dem Tode des letzteren Prinzen, da es ſein⸗Sohn, Philipp von Orleans, ſpäter Egalité genannt, von dem Range einer fürſt⸗ lichen Reſidenz zu dem eines Jagdrindezvous hatte her⸗ abſteigen laſſen.
Bekanntlich bildeten das Schloß und der Wald von Villers⸗Cotterets einen Theil der Apanagen, die Lud⸗ wig XIV. ſeinem Bruder Monſieur gab, als der Sohn von Anna von Oeſterreich die Schweſter von König Karl II., Madame Henriette von England, heirathete.
Was die zweitauſendvierhundert Einwohner be⸗ trifft, von denen wir unſeren Leſern ein Wort zu ſagen verſprochen haben, ſo waren dies, wie bei allen Orten, wo ſich zweitauſendvierhundert Individuen beiſammen finden, eine Vereinigung:
1. Von einigen Adeligen, welche ihren Sommer in ihren Schlöſſern und ihren Winter in Paris zu⸗ brachten, und die, um den Prinzen nachzuäffen, nur ein Abſteigequartier in der Stadt hatten.
2. Von einer großen Anzahl von Bürgern, welche man, wie auch das Wetter ſein mochte, einen Regen⸗ ſchirm in der Hand, aus ihren Häuſern weggehen ſah⸗ um nach dem Mittageſſen ihren täglichen Spaziergang zu machen, der regelmäßig ſein Ziel an einem, den Park vom Walde trennenden, eine Viertelmeile von


