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war gerade der Herzog von Longueville bei ihm, der ihm eine Penſion doppelt ſo groß anbot, als die von Mazarin entzogene geweſen war; aber der ſchlaue Gliederlahme hütete ſich wohl, ſie anzunehmen. Er machte ſeine Sache ſo gut, daß um vier Uhr Nach⸗ mittags die ganze Stadt die Weigerung des Cardinals kannte. Es war gerade Donnerſtag, Empfangstag bei dem Abbé. Man kam in Maſſe zu ihm und ſchmähte wüthend in der ganzen Stadt.
Athos traf in der Rue Saint⸗Honoré zwei Edel⸗
leute, die er nicht kannte, zu Pferde, wie er, gefolgt von einem Lackei, wie er, und denſelben Weg machend, wie er. Der Eine von ihnen nahm den Hut in die Hand und ſagte zu ihm:
„Solltet Ihr wohl glauben, mein Herr, daß der Knauſer Mazarin dem armen Searron die Penſion entzogen hat?“
„Das iſt abſcheulich,“ ſprach Athos, die zwei Ca⸗ valiere ebenfalls begrüßend.
„Man ſieht, daß Ihr ein ehrlicher Mann ſeid,
Herr,“ erwiederte derjenige, welcher bereits das Wort 6 ſie gerichtet hatte;„dieſer Mazarin iſt eine wahre eißel.“
„Ach! mein Herr,“ ſprach Athos,„wem ſagt Ihr ies?“
Und ſie trennten ſich unter vielen Höflichkeitsbe⸗ zeigungen.
„Es kommt gerade recht, daß wir dieſen Abend dahin gehen ſollen,“ ſprach Athos zu dem Vicomte; „wir machen dem armen Mann unſer Kompliment.“
„Aber wer iſt denn dieſer Herr Searron, der ganz Paris in Aufruhr bringt?“ fragte Raoul.„Irgend ein in Ungnade gefallener Miniſter?“
„Nein, v mein Gott, nein, Vicomte, es iſt ganz einfach ein kleiner Edelmann von großem Geiſt, wel⸗ cher bei dem Cardinal in Ungnade gefallen ſein wird,


