Teil eines Werkes 
Zwanzig Jahre nachher : Fortsetzung der Drei Musketiere : 4.-6. Bändchen (1845) Vingt ans après
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Meiner Treue, verſetzte Frau von Chevreuſe, ſprecht immerhin. Bei einem Manne, wie Ihr ſeid, wage ich Alles.

Athos verbeugte ſich.

Aramis, fuhr er fort,ſtand in Verbindung mit einer Nähterin in Tours.

Mit einer Nähterin in Tours? fragte Frau von Chevreuſe.

Ja, einer Verwandtin von ihm, welche Marie Michon hieß.

Ah, ich kenne ſie! rief Frau von Chevreuſe;es iſt diejenige, an welche er von der Belagerung von La Rochelle ſchrieb, um ſie von einem Complott in Kennt⸗ niß zu ſetzen, das man gegen den armen Buckingham angeſponnen hatte.

Ganz richtig; wollt Ihr mir erlauben, von ihr zu ſprechen?

Frau von Chevrenſe ſchaute Athos an und ſagte nach kurzem Stillſchweigen:

Ja, vorausgeſetzt, daß Ihr mir nicht zu viel

Schlimmes von ihr ſagt. Ich wäre ein Undankbarer, erwiederte Athos, und ich betrachte den Undank nicht als einen Mangel oder als ein Verbrechen, ſondern als ein Laſter, was noch ſchlimmer iſt.

Ihr, undankbar gegen Marie Michon! rief Frau von Chevreuſe, und ſuchte in den Augen von Athos zu leſen.Wie könnte dies ſein? Ihr habt ſie nie perſönlich gekannt.

Ei, Madame, wer weiß! verſetzte Athos.Ein Volksſprüchwort ſagt: nur die Berge kommen nicht zu⸗ ſammen, und die Volksſprüchwörter find zuweilen un⸗ glaublich wahr.

Oh! fahrt fort, mein Herr, fahrt fort, ſagte Frau von Chevreuſe lebhaft.Ihr könnt nicht glauben, wie ſehr mich dieſe Unterhaltung beluſtigt.

Ihr ermuthigt mich, und ich fahre fort. Dieſe