Teil eines Werkes 
Zwanzig Jahre nachher : Fortsetzung der Drei Musketiere : 4.-6. Bändchen (1845) Vingt ans après
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Die Unterredung, die ich mir von Euch erbitte, iſt eine Unterredung unter vier Augen, in der ich nicht unterbrochen zu werden wünſchen muß.

Ich bin für Niemand zu Hauſe, ſagte die Her⸗ zogin von Chevreuſe zu dem Bedienten;geht!

Der Lackei entfernte ſich.

Es trat einen Augenblick Stillſchweigen ein, wäh⸗ rend deſſen dieſe zwei Perſonen, welche bei dem erſten Blicke gegenſeitig ſo gut ihren hohen Urſprung erkann⸗ ten, ſich ohne eine Verkegenheit von der einen oder der andern Seite prüfend betrachteten.

Die Herzogin von Chevreuſe unterbrach zuerſt das Stillſchweigen.

Nun, mein Herr, ſagte ſie lächelnd,ſeht Ihr nicht, daß ich mit Ungeduld warte?

Und ich, Madame, erwiederte Athos,ſchaue mit Bewunderung.

Mein Herr, ſprach Frau von Chevrenſe, ent⸗ ſchuldigt mich, aber ich wünſchte ſogleich zu wiſſen, mit wem ich ſpreche. Ihr ſeid ein Mann vom Hofe, das iſt unbeſtreitbar, und dennoch habe ich Euch nie bei Hofe geſehen. Kommt Ihr vielleicht zufällig aus der Baſtille?

Nein, Madame, antwortete Athos lächelnd,aber vielleicht bin ich auf dem Wege, der dahin führt.

Ah, dann ſagt mir geſchwinde, wer Ihr ſeid, und geht, erwiederte die Herzogin mit dem luſtigen Tone, der bei ihr einen ſo großen Zauber ausübte;denn ich bin in dieſer Beziehung bereits hinreichend compromit⸗ tirt und kann mich nicht noch mehr compromittiren.

Wer ich bin, Madame? Man hat Euch meinen Namen geſagt: der Graf de la Fére. Dieſen Namen habt Ihr nie gekannt; ich führte einſt einen andern, 6 Ihr vielleicht gewußt, aber ſicherlich vergeſſen ha 0

Nennt ihn immerhin, mein Herr. Früher, verſetzte der Graf de la Fere,nannte ich mich Athos.