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Rue Feron gelangt, ritten die Reiſenden durch dieſe. Ungefähr in der Mitte derſelben hob Athos lächelnd die Augen empor, deutete auf ein Haus von bürger⸗ lichem Ausſehen und ſagte zu dem Jüngling:
„Sieh, Raoul, hier iſt ein Haus, wo ich die ſieben
ſüßeſten und ſieben grauſamſten Jahre meines Lebens
zugebracht habe.⸗
Der junge Mann lächelte ebenfalls und begrüßte
das Haus. Die fromme Achtung, die er für ſeinen Beſchützer hegte, gab ſich in allen Verhältniſſen ſeines Lebens kund.
Die Reiſenden hielten in der Rue du Vieur⸗Co⸗
lombier vor dem Gaſthofe zum grünen Fuchſe an. Athos kannte die Taverne ſeit geraumer Zeit. Hun⸗ dertmal war er mit ſeinen Freunden dahin gekommen; aber ſeit zwanzig Jahren waren, bei den Wirthsleuten anzufangen, vieifache Veränderungen in dieſem Hotel vorgegangen.
Die Reiſenden überließen ihre Pferde den Händen
der Knechte, und da es Thiere von edler Race waren,
ſo befahlen ſie, fehr für dieſelben beſorgt zu ſein, ihnen nur Stroh und Haber zu geben und die Bruſt und die
Beine mit warmem Weine zu waſchen. Sie hatten
zwanzig Meilen in einem Tage zurückgelegt. Nachdem ſie ſich, wie dies wahre Cavaliere thun müſſen, zuerſt mit ihren Pferden beſchäftigt hatten, verlangten ſie zwei Zimmer für ſich.
„Ihr werdet Toilette machen, Raoul;“ ſprach Athos, „ich ſtelle Euch Jemand vor.“
„Heute, Herr?“ fragte der Jüngling.
„In einer halben Stunde.“
Der Jüngling verbeugte ſich.
Minder unermüdlich, als Athos, welcher von Eiſen zu ſein ſchien, würde er vielleicht ein Bad in dem Seinefluſſe vorgezogen haben, von dem er ſo viel hatte ſprechen hören, und den er geringer als die Loire
zu finden ſich gelobte. Dann wäre ihm wohl ein Bett
eit


