Teil eines Werkes 
3. Band (1872)
Entstehung
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ſchen zu maſſacriren, wenn dieſe wagen ſollten, in Paris einzu⸗ marſchiren.

Diejenigen, welche weiter blickten, ſahen mit ernſter Beſorgniß in die Zukunft, ſie erwarteten die Revolution, die Regierung hatte ſich verhaßt gemacht, man traute ihr nicht mehr, der Pöbel wollte ſelbſt herrſchen. Schon am erſten Tage nach der Capitulation meldeten ſich 25,000 Perſonen um die Erlaubniß, Paris verlaſſen zu dürfen.

Ein Theil derſelben wollte den kommenden Gefahren ausweichen, ein anderer Theil ſeine Familien und ſeine Beſitzungen auſſuchen, die Meiſten aber trieb die Unmöglichkeit, ſich zu ernähren, aus der Stadt.

Die Zufuhren kamen in den erſten Tagen ſehr ſpärlich, als die Markthallen geöffnet wurden, plünderte der Pöbel ſie, ſo daß ſie wieder geſchloſſen werden mußten, dadurch ſtiegen die Preiſe der Le⸗ bensmittel, wodurch es nur den Reichen ermöglicht wurde, den nagen⸗ den Hunger zu ſtillen. Das Alles trieb eine Menge von Perſonen hinaus, ſtatt ihrer zogen Schaaren von Vagabunden und Verbrechern in die Stadt, die nur auf dieſen Augenblick gelauert hatten, um im Trüben zu fiſchen.

Die Wahlen zur Nationalverſammlung wurden ausgeſchrieben, Gambetta erließ ein Decret, in welchem er alle früheren Regierungs⸗ männer und die Parteigänger des Kaiſerreichs unwählbar erklärte.

Dieſes Decret rief eine außerordentliche Aufregung hervor, man ſah den Bürgerkrieg nahen.

Die Anhänger der Commune erhoben ihr Haupt, man überſchüttete auf allen Straßen die Regierung mit Spott und Verachtung.

Gambetta nahm ſeine Entlaſſung, die übrigen Miniſter erklärten ſich bereit, ihre Handlungen vor den Gerichten zu verantworten, alles das war vergeblich, die Agenten der Communiſten ſchürten und hetzten die Bevölkerung auf, und die Regierung war ſo kraftlos, daß ſie die⸗ tzereien nicht entgegentrat.

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Die deutſchen Truppen beſetzten die Forts, Paris war ein Krater

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