„Und wie konaunſt Du hierher?“ fragte ſie. „Nanu, ick habe hier Freunde un det Quartier augenommen, w et mir geſiel.“
nlh nd wo ſind Deine Freunde?²³
„Wat kümmert dat Dir—“
„Ich muß es wiſſen, Jean.“
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r 2. H „Hol' mir der Deubel, alſo zu ihnen haſt Du gewo
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ſagte er ärgerlich.
f „Sei nicht eiferſüchtig“, ſcherzte Juſtin ie, indem ſie einen Kuß auf ſeine Lippen drückte,„mich führt eine ſehr ernſte Abſicht Deen
„Ja, wer det jloobt.“ „Ich ſuche Schutz für eine Verfolgte. Sind Dir die Geheimniſſe
Deiner Freunde bekannt?“
„Na, und ob!“
Du auch wiſſen, daß Paul Bertrand eine Braut hat.“ „Natürlich, und det die Braut verſchwunden is—“ „Ihretwegen komme ich.“ 1 „Donnerwachsſtock, Du weißt, wo Louiſon Bandau iſt?“ fragte
der Gefreite überraſcht.
„Ja, ich weiß es, und ich weiß auch, daß ſie in Gefahr ſchwebt, die theuerſten Güter ihres Lebens zu verlieren.“
„Nanu, da werde ick ihr ſchützen.“
„Ich möchte darüber mit Paul reden.“
„Er is verhaftet.“
Juſtine blickte betroffen auf.
„Wann und weshalb?“ fragte ſie beſtürzt.
„Wann? Vor'ner halben Stunde. Weshalb? Wegen Hochverrath
Er und Erneſt, alle beide ſind verhaftet worden, und ſie ſagen, der
Marquis und det olle Weib hätten das fertig gebracht. Sie haben
mir erſucht, Louiſon Bandau zu ſuchen und ihr zu ſchützen, wenn ick
ihr gefunden habe, und hol' mir der Deubel, Juſtine, det ſoll ge⸗ ſchehen, un müßte ick ooch mein Leben davor wagen.“
Das Mädchen ſchüttelte den Kopf und blickte lange nachdenklich vor ſich hin.
„Ich weiß nicht,
So 9. „So wirſt
was nun geſchehen ſoll“, brach ſie endlich de⸗
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