Teil eines Werkes 
3. Band (1871)
Entstehung
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welcher die entmenſchten Verbrecher eben in buntem Gemiſch mit ſchuldloſen Opfern der Verhältniſſe die Qualen eines unnatürlichen Todes erlitten.

Dann wurde es allmählich ſtill und ſtiller. Die Tobſucht der Raſenden war durch den Mißbrauch ihrer eigenen Macht endlich gebrochen.

Als der nächſte Morgen graute, zählte man im Kalender den 26. Mai 1871. Die Herrſchaft der Commune war zu Ende. Selbſt der Himmel hatte ſich aus Entrüſtung über die Greuel, welche verübt worden waren, in düſtere Wolken gehüllt und ſchüttete jetzt gnädig ſein Regenbäche hernieder auf die glimmenden Brandſtätten, um den noch unzerſtörten Theil von Paris entweder für ein beſſeres Geſchlecht zu retten oder das moderne Babel durch langſameren Tod enden zu laſſen.

Die Welt aber ſchritt, nachdem ſie ihren Abſcheu über die ungeheuerlichen Verbrechen ausgedrückt, wieder zur Tagesordnung vor, und überließ den Geſetzgebern von Verſailles ſowohl die Bewunderung der verübten Heldenthaten als auch die Sorge um Frankreichs künf⸗ tiges Loos.

Wenden wir, um mit einem erfreulichen Bilde abzuſchließen, unſern Blick noch einmal auf die Perſonen, die wir am Ufer des romantiſchen Alpſees zurückge⸗ laſſen haben.

Köberle, Alles um ein Nichts. III 10