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Caſtell angelangt waren. Dort hatten ſie unter dem Vorwande, daß Eskobadi in Puebla Geld brauche, eilig deſſen Kaſſe geöffnet und ſich dann reich mit Gold beladen wieder entfernt. Wohin ſie gegangen, wußte Niemand zu erforſchen. Sie ſchienen ſpurlos verſchwun⸗ den zu ſein. Daher mußte die Unterſuchung aus Mangel an Beweisgründen gegen irgend eine greifbare Perſon endlich wieder eingeſtellt werden.
Dieſer reſultatloſe Ausgang genügte jedoch der öffentlichen Meinung ebenſo wenig, als er der Neu⸗ gierde unſerer Leſer entſprechen wird, die ohne Zweifel von uns noch andere Aufſchlüſſe erwarten.
„Der Leibmohr und Kutſcher ſpurlos verſchwunden?“ ſchrie der Eine, ſeines Hand'verks ein Schuſter.„Wer die Beiden gedungen, der wird wohl wiſſen, wohin er ihnen geholfen!“
„Ja, wäre ich Unterſuchungsrichter“, entgegnete ein Schneider,„ſo wüßte ich ſchon, wo ich den Ver⸗ ſteckwinkel zu ſuchen hätte.“
„Du Narr“, fiel ein vagabundirender Korbmacher ein.„Lernſt Du erſt hier das Sprüchwort kennen: Schmieren und Salben hilft allenthalben? Wer auf die Entdeckung des Mörders eine Million als Preis ausſetzen kann, der hat wohl auch zwei Millionen für den Richter in Bereitſchaft, damit er Nichts entdecke.“


