Teil eines Werkes 
1. Band (1871)
Entstehung
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den Brief, deſſen Inhalt wir aus dem ſechsten Kapitel des erſten Buches bereits kennen.

Seither, alſo ſchon faſt zwei Jahre vor Mathil⸗ dens Abreiſe aus Europa, wurde Julius wie ein Sklave gehalten und mißhandelt. Er mußte mit den Schwarzen Eskobadi's Mais⸗ und Tabakfeder beſtellen und erhielt, ſtatt der Säcke voll Goldes, auf die er bei ſeiner Einwanderung gehofft, tüchtige Portionen Schläge.

Aber dieß Unglück, weit entfernt ihn zu beſſern, verſtockte nur noch mehr ſeinen harten Sinn. Julius hoffte auf ein Entrinnen und ſchwur im Stillen, dann ſein Schickſal zu rächen, grimmig an Allem zu rächen, was mit Füßen treten zu können er noch die Macht erringen würde. Sein Ingrimm ſteigerte ſich mit der ſteigenden Unerträglichkeit ſeiner Arbeit und verleitete ihn manchmal ſogar zu Widerſetzlichkeiten gegen ſeine Wächter. Dadurch verſchlimmerte er ſein hartes Loos mit jedem Tage noch mehr und ſah ſich endlich den erniedrigendſten Züchtigungen preisgegeben.

So ſtand es in Eskobadi's Reich, als Mathilde bereits die Grenzen von Tlaskala überſchritten hatte.