Anzug Hiob's zu thun. Endlich habe ich mir einen Tricot ausgedacht, auf welchem die ganze Krankheit des ungluͤcklichen Mannes gemalt ſein ſoll. Wir haben auch einen frommen Pinſel dafuͤr gewonnen. An paſſender Muſik dazu ſolls nicht fehlen Das Aechzen und die Klagen Hiob's ſind ein charmanter Stoff fuͤr Inſtrumentalbe⸗ gleitung.
Schade, daß das Stuͤck lauter Maͤnnerrollen hat, laͤchelte Guſtav.
Nicht doch! verſetzte Anton. Wir laſſen die Frau Hiob nicht weg. Ihre Rolle iſt freilich klein und undankbar, ſie macht ihrem Mann heftige Vorwuͤrfe— 1
Nun jal! fiel der Geheimerath mit einem Seitenblick auf ſeine Gemahlin ein, ſie hat auch einen kraͤnklichen Mann, der fromm iſt!
Aber weißt Du, Guſtav, ſiel Anton raſch ein, daß uns die Sache doch auch viel Ueber⸗ legung gemacht hat? Am Ende des heiligen


