Jahrgang 
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318 Graͤfin und ihres Oheims nicht zu trauen und darum ſein Wagniß bei den Andern ins rechte Licht ſetzen zu wollen. So will ich denn, aus Dankbarkeit fuͤr das Armengeſchenk, den Brief⸗ traͤger ſelbſt machen, um meiner Sache ganz ſicher zu ſein.

Die Verlegenheit und das Unbehagen, die der aͤrgerliche Vorfall im Schloß erregte, laſſen ſich denken. Die Graͤfin war mit bedecktem Kopf auf ihr Zimmer geeilt und verließ es nicht mehr. Der Abbate traf Anſtalten zur Abreiſe. Beide verbaten ſich jeden Schritt zur Verfol⸗ gung des tollkuͤhnen Edmund und nachdem Frei⸗ herr Anton den empfangenen Brief vertraulich mit Pater Joſeph geleſen, gaben auch ſie jeden ſolchen Gedanken auf. Pater Joſeph war ſehr argerlich. Hab' ichs nicht gleich geſagt, fluͤſterte er dem Freiherrn zu, daß man die Nebenſache

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