Jahrgang 
1
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In dieſer lebhaften Empfindung hatte ſie ſich erhoben. Der Baron ſprang auf. Vero⸗ ronika, ich beſchwoͤre Sie, rief er und faßte ihre beiden Haͤnde, als ob er eine Fliehende halten wollte. Nein, hoͤren Sie nur! Ich glaube, es koͤmmt daher, daß wir unſer ſtilles, wohlthaͤtiges Schaffen im Orte großen Theils vor Aliden geheimhalten muͤſſen. Daher nehme ich jetzt die engherzigen Ruͤckſichten mehr wahr, de⸗ nen unſere ſonſt ſo weltfrohe Alide mit jedem Tage mehr nachgibt. Dabei werde ich auch inne, daß ihr aberglaͤubiges Weſen mehr und mehr aus der luftigen Geſtalt herunterfaͤllt, in der es einſt einen poetiſchen Reiz fuͤr mich hatte. Was mich aber am meiſten aͤngſtigt, ſo ſteht— jetzt leer von ſeiner alten Leidenſchaft— ihr Herz im Zuſammenhang mit den roͤmiſch⸗katholiſchen Unruhen der Zeit. Wie ſoll ich ſagen? Man ſpricht von Quellen, die in unterirdiſcher Ver⸗ bindung mit fernen Seen ſteigen und fallen.