Jahrgang 
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war noch maͤchtiger, als ihr Gewiſſen, und ſie willigte endlich ein. Ich eilte im Herbſte wie⸗ der nach Antwerpen. Die Unruhen in Belgien beguͤnſtigten unſer verwegenes Unternehmen. Alide entwich aus dem Hauſe, und mein Die⸗ ner, unſer alter Andreas, brachte ſie gluͤcklich nach Genf zu einem proteſtantiſchen Prediger, den ich dort kannte. Sie nahm die vierjaͤhrige Angelika mit und ließ den fuͤnf Jahre alten, kraͤnklichen Knaben dem Vater zuruͤck. Ich blieb indeß heimlich in Antwerpen und wartete es ab, was der Anwalt und die Freunde der entflohenen Alide uͤber den gekraͤnkten und zor⸗ nigen alten Mann vermoͤchten. Tolle, verwir⸗ rende Leidenſchaft! De Landas entſchloß ſich ſchwer zur Scheidungsklage; hauptſaͤchlich weil das große Vermoͤgen, das ihm Alide zugebracht hatte, als ihr beſonderes Eigenthum in ſeinem Geſchaͤfte lag und im Fall einer Scheidung zu⸗ ruͤckgezogen werden konnte. Endlich kam eine