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6 Beſte? laͤchelte er. Sieh, ſieh! Nun dann er⸗ zaͤhle! Doch laß mich erſt die Andern be⸗ gruͤßen.
Er ſchritt raſch ins Zelt vor. Angelika, das ſchlanke Kind, faßte ſeine beiden Haͤnde und huͤpfte einige Mal wie ein geſchnellter Pfeil an dem hohen Mann empor, indem ſie ihm zu⸗
lispelte: Lache ja die Mutter nicht aus, Papa⸗
chen! Es geht mich an; ich ſoll einen Mann bekommen.— Hinter dem Kaffeebret, neben dem brauſenden Waſſerkeſſel, ſaß eine edle weib⸗ liche Geſtalt, die etwa ſiebenundzwanzigjaͤhrige
Erzieherin Angelika's. Der Baron reichte ihr
freundlich die Hand mit dem Gruße: Guten Morgen, liebe Veronika!
Du kannſt doch nicht ſagen, lieber Guſtav, daß ich ſo oft traͤumte! fuhr die Baronin fort, indem ſie ihm die erſte, von Veronika bereitete Taſſe uͤberreichte. Nur habe ich bei wilrklich
bedeutſamen Traͤumen ein eigenes Vorgefuͤhl,
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