„Den Grafen will ich ſprechen, Herr Burg⸗ vogt!“ ſagte Hernandez, ſeine Worte ſcharf be⸗ tonend.„Wollt Ihr nicht, daß ihm der Schatz entgehe, deſſen Ueberbringer ich bin, ſo zoͤgert nicht, ihn herzuſenden;— ich bin des War⸗ tens muͤde!“
„Ein Schatz?“ murmelte der Burgvogt. „Den wollen wir Deiner Verwahrnng entneh⸗ men, guter Freund und dann ſchon weiter fuͤr Dich ſorgen.“— Laut ſetzte er dann hinzu: „Ich hole den Grafen!“ und verließ die Halle.
„Und dieſes Schurken Knecht ſollte mein Gomez geworden ſein?“ ſagte Hernandez, als er ſich allein ſah.„Unmoͤglich! unmoͤglich!— Aber iſt es dennoch wahr, ſo ſoll das unheim⸗ liche Band, das ihn gefeſſelt haͤlt, mit Got⸗ tes Beiſtand bald geloſet werden.“
Graf Rungani und Walther traten jetzt ein und der Letztere ſchien bleiben zu wollen,


