tete der Frechheit des niedern Menſchen nicht, denn wo haͤtte er lieber geweilt, als eben hier, in der Halle, wo er nach der erſten ruͤhmlichen Waffenthat von ſeinem Wohlthäter, ſeinem zwei⸗ ten Vater, oͤffentlich belobt worden war, wo er Elviren zum erſten Male ſah, wo er ſo viele gluͤckliche und frohe Stunden verbracht hatte.
Er vertiefte ſich ganz in die Erinnerung an eine ſchoͤnere Vergangenheit, da weckte ihn kraͤftiger Mannstritt aus ſeinen Traͤumereien. Er ſah auf und— Walther ſtand vor ihm.
„Ihr habt mich zu ſprechen verlangt?“ ſagte er in barſchem Tone zu Hernandez.
„Euch nicht,“ entgegnete Ramiro,„ſon⸗ dern den Herrn der Burg.“
„Und wer ſagt Euch, daß ich der nicht ſei?“
„Der Stempel der Knechtſchaft und der Gemeinheit, der Eurem ganzen Weſen unver⸗


