bei der Grauſamkeit des Burgvogtes mit Thraͤ⸗ nen fuͤllte; aber irgend ein finſterer Zanber wal— tet uͤber ihm und beraubt ihn der Macht und Kraft zum freien Handeln.— Von Ihm haͤt⸗ tet Ihr nichts zu fuͤrchten, von dem Burg⸗ vogte aber Alles, denn durch Elvira weiß er von Euch und fuͤrchtet den Einfluß, den Ihr auf ſeinen Sklaven— denn dazu iſt Graf Go⸗ mez de Rungani herabgeſunken— uͤben moͤchtet.“
Hernandez glaubte ſeinen eignen Ohren nicht trauen zu duͤrfen und dennoch konnte er keinen Zweifel in die Ausſage des Greiſes ſetzen.„Al⸗ ter,“ ſagte er,„dieß ſoll und wird anders werden, oder ich muͤßte nicht mehr Hernandez de Ramiro, der Jugendfreund Gomez de Run⸗ gani's ſein.“
Mit einem fluͤchtigen, doch herzlichen Gruße gegen Fadrique eilte er nun ſchnell dem Schloſſe zu, denn nicht laͤnger mochte er zoͤgern, ſich Aufſchluß uͤber die unerklaͤrliche Veraͤnderung zu
3*


