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Theater / von Johann von Alxinger
Entstehung
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6)

dieſer ke an⸗ l nun arten⸗ 6. O nicht Aber hriſtel Det Zhul⸗ wider Schul⸗ ied in einſt rd ge⸗ klat⸗

e.

Ihr Mädchen, ſelbſt der Männer beſter Gleicht einem laͤrmenden Drcheſter. Die Herrſchſucht ſitzet am Clavier Und alles horcht und folget ihr. Der Zank ſtreicht ſcharf geſtimmte Geigen, Der Zorn läßt nicht die Bäſſe ſchweigen, Aus hellen Pfeifen toͤnt der Spott. Der Wo lluſt wilde Bratſchen raſen, Stolz, Eitelkeit und Ehrgeit blaſen, Selbft Wind, den windigen Fagott. Zwar manchmahl zu der Menſchheit Ehren Laͤßt ſich mit ſanften Melodien Der Flötenſpieler Amor hoͤren; Und ſelbſt die Herrſchſucht merkt auf ihn, Weich bey den ſchmelzenden Accenten, Allein von andern Inſtrumenten Wird er zuletzt doch uberſchrien.

Gn das Rathhaus ab.)

Achter Auftritt.

Roſenhügel, bald darauf Chriſtel, dann der Corporal und der Hauptmann. Roſenh. Madame Roſalia! Hier Fort iſt ſie. Ich wette, ſie hohlt ſchon die Zeugen. Deſto beſſer! Denn wenn der verdammte Schneider Maus⸗ gern mich eher klagen ſollte Was ſehe ich? Chriſteln in der Montur! den Kerl will ich herum hohlen, der ſoll mir's kriegen.(Goͤhniſch.) Sieh, ſieh! Wie iſt denn Herr Chriſtel in dieſen Sterbe⸗ kittel gekommen? K. Chriſtel(traurig.) Spotten Sie nicht, Monſieur Roſenhügel. Die Liebe hat ihn mir angezogen. Theater. Y