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Funfter Avftritt Fr. v. Erthal. Ro ſalia. Roſenhügel⸗
Fr. v. Ert. Ein Wort mit Ihnen, Frau Ro⸗ ſalia.
Roſenh.(fur ſich.) Die kommt gewiß her, mich zu ſehen!
Fr. v. Ert. Schaffen Sie uns doch den Nar⸗ ren vom Halſe.
Ro ſenh.(für ſich.) Wahrſcheinlich ſprach ſie jetzt von meiner ſchönen Hand!
Ro ſalia. Wollen Sie nur einen Augenblick bey Seite treten, oder dort ſpazieren gehen, Mon⸗ ſieur Roſenhügel?
Roſenh. Recht gern.(Fur ſich.) Madame iſt eiferſüchtig.— Jetzt muß ich ihr ſchon gehorchen. (Geht im Hintergrunde auf und ab.)
Fr. v. Ert. Ihr ehrwürdiger Nachbar, in dem ich unverhofft einen alten Bekannten fand, hat mir Ihren Charakter und Ihre Umſtände geſchildert. Sie iſt eine vortreffliche Frau, und ich komme, Sie über Chriſtels Schickſal zu beruhigen. Wenn ihr Bruder den Auftrag, den ich ihm gab, gut aus⸗ richtet, ſo wird Chriſtel vielleicht noch heute wieder frey.
Roſalia. Gnaädige Frau, wie großmüthig ſind Sie? Womit haben wir dieſe Güte verdient? Und der arme Chriſtel, was hat er gethan, daß eine fremde Dame ſich ſeiner ſo edel annimmt?
Fr. v. Ert. Ich kenne die Liebe und ihre Qua⸗ len aus eigener Erfahrung. Urſache genug, un⸗
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