Oeil de Venns, eætrait des lurmes, Confortatiſ des tendres ooeurs. (Er gibt ihr alle zu riechen. Sie nieſet.)
Alle.
Zur Geſundheit. Sie erwacht! Welche Schönheit, welche Pracht! (Ihr Kleid und ihre Ringe betrachtend.) Roſenhügel. (Ihr die Hand ſammt dem Fläſchchen noch immer vorhaltend⸗) Wenn ſie meine Hand erblicket, So iſt ſchon ihr Herz beruͤcket, So iſt ſchon mein Gluͤck gemacht. Fr. d. Erthal. So iſt er hier! D Tag der Freuden, Du ſtrahlſt mir doppelt ſchön auf eine Nacht voll Leiden! Allein was wird er thun, da wir uns wieder ſehn? Wird er die Grauſame verſchmäh'n, Wird er zur Reuigen auf Amors Fittich fliegen? Zwar, ich derdiene nicht zu ſiegen. Doch Liebe, hoͤre du mein Fleh'n, Laß Gnade dieſes Mahl vor ſtrengem Recht er⸗ geh'n! Georg. Ro ſalia. Nannette. Roſenhügel⸗ Bald ſcheinet ſie ſich zu betruͤben, Bald lacht ſie; was bedeutet dieß? Die gute Dame ſcheint zu lieben, Ja, ja, ſie liebt, Roſenh. Ja ſie liebt mich, Fr. v. Etthal. Wie, wenn er mich, die ihn betruͤbte, NRun gleichfalls kraͤnkte, nicht mehr liebte, Louiſe, welch ein Mißgeſchick!
es iſt gewiß.
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