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haft von Außen, von Innen noch putziger dekorirt mit ſchreyend bunten Allegorien, ver⸗ goldeten Arabesken, Stukkaturen, und jenen Schildereyen, worauf die ſeligen hohen Herr⸗ ſchaften abkonterfeyt ſind: die Cavaliere mit rothen, betrunken nüchternen Geſichtern, worüber die Alongeperücken, wie gepuderte Löwen⸗ mähnen, herabhängen, die Damen mit ſteifem Toupet, ſtählernem Corſet, das ihr Herz zuſammenſchnürte, und ungeheurem Reifrock, der ihnen deſto mehr proſaiſche Ausdehnung gewährte. Wie geſagt, dieſer Anblick ver⸗ ſtimmt uns nicht, er trägt vielmehr dazu bey, uns die Gegenwart und ihren lichten Werth recht lebhaft fühlen zu laſſen, und wenn wir die neuen Werke betrachten, die ſich neben den alten erheben, ſo iſt's, als würde uns eine ſchwere Perücke vom Haupte genommen und das Herz befreyt von ſtählerner Feſſel. Ich


