Teil eines Werkes 
1. Band (1850)
Entstehung
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lauern auf jedem Schritt, ich will ſelbſt ſeinen Schlaf überwachen, und jeden Blick beobachten, bis ich er⸗ fahren habe, wo er dieſe Briefe verborgen hat. Und wenn ich es weiß, dann will ich hingehen und ſie ihm ſtehlen, und will ſie Euch bringen, und wenn ſie dann in Sicherheit ſind, dann werde ich vor ihn hintreten und ſagen, daß ich es gethan, und will mich weiden an ſeinem Zorn und ſeinem Ingrimm.

So iſt's recht, ſo iſt's recht, ſagte die Alte mit dem Kopfe wackelnd. Wir wollen ihn wie Spü«r⸗ hunde umlauern und ihn lebendig in die Hölle hetzen.

Und wenn wir dennoch nicht zum Ziele gelan⸗ gen? fragte Lucinde. Wenn wir die Briefe nicht entdecken?

ſchleifen, ſagte Marie ruhig. Ein Verbrecher iſt er, das weiß ich, und ich weiß auch, daß er Dinge thut,

von denen er fürchtet, daß irgend eines Menſchen

Auge ſie ſehen und verrathen möchte. Ich weiß, daß er damals, vor drei Jahren ſchon einen großen Plan hatte, eine Verſchwörung, wie ſie's nennen,

zu der er ſich mit vielen Andern vereinigt hatte, die

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So werden wir irgend ein anderes Verbrechen bei ihm entdecken und werden ihn daran zu Tode