Teil eines Werkes 
2. Band (1850)
Entstehung
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313 das Geld entzog, indem ich ihre Finanzen zerrüttete, und mit einem Staatsbankerott ſie zur Verzweiflung trieb. Dazu waren jene beiden Platten beſtimmt, die, wie Sie wiſſen, nach den Kaſſenſcheinen des be⸗ nachbarten Ländchens, deſſen Herrſcher Fürſt Friedrich iſt, geſtochen waren. Es war mein letztes Mittel, aber ich hatte es noch nicht angewandt. Dies Alles ſage ich Ihnen, damit Sie mich nicht mit jenen gemeinen Verbrechern verwechſeln mögen, welche in elendem Golddurſt nur das kleinſte Ziel ihrer eigenen Exiſtenz vor Augen haben, und von dem Betrug nichts weiter verlangen, als ein wenig Wohlleben und materiellen Genuß. Oh, ich hatte ein großes Ziel. Vicht blos die Rache an dieſer entarteten Fürſtenfamilie, ein ganzes Volk wollte ich glücklich machen. Und wenn es mir gelungen, mit der Macht meines Geldes dieſes Volk außzuſtacheln zur Wuth, wenn ſie dieſen Fürſten, dieſen Sklaven ſeiner Mut⸗ ter verjagt und ihre Ketten zerbrochen hätten, dann wollte ich den Thron meiner Väter beſteigen, nicht um dieſes Volk zu knechten, ſondern um dieſe Heerde unmündiger Kinder zu freien, tapfern und großen Männern zu erziehen. Ich wollte mich an die Spitze ſtellen, nicht aus eitler Prunkſucht, ſondern zum Wohle des Volkes, das ich zu einem freien und