Teil eines Werkes 
1. Band (1841)
Entstehung
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ein Raſender, raſend über ſich ſelbſt und die Armſeligkeit des menſchlichen Wollens, dem es hier in ihm ſelber nicht gelingen wollte, das Erlöſchende anzufachen zur Gluth. Nie war er ſo glühend, ſo ſtürmiſch geweſen, aber weil ſeine Sinne nie ſo kalt und ernüchtert waren, wie jetzt, und in Aureliens entzücktes und

wonneſtrahlendes Auge ſchauend, war es ihm, als

hohnlache ein Teufel in ſeiner Bruſt über ſeine Ohn⸗ macht und ſeine Wuth, und als grinſe ſein eigenes Geſicht ihn an wie ein Leichenantlitz mit dem Schein⸗ leben des Galvanismus. Allmählig ward er wieder ruhig und beſonnen, und neben Aurelia auf dem Sopha ſitzend, nahmen ſeine Züge wieder jenen ftiedlichen, faſt kalten Aus⸗ druck an, den ſeine Geliebte an ihm kannte und fürchtete, weil ſie wußte, daß er ihr niemals weni⸗ ger gehöre, als in ſolchen Momenten, weil ſie dann ſeine Ernüchterung wie Eiſeshauch über ihr Herz hinwehen fühlte. Darum umfing ſie ihn jetzt glühend, und ſich an ihn preſſend, flüſterte ſie: o Du mein Leben, meine Luſt! Wie iſt mir doch die Welt ſo verklärt durch Dich, durch Dich allein! Wie ſcheint mir dies Gemach an Deiner Seite ein Paradies der Liebe und des Glückes. Auch wird es in dieſem Paradies der Liebe nicht

an der Schlange fehlen, die uns zur Erkenntniß bringt,

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