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wie ſie in Wahrheit ſind. Sie werden mit allen Ihren Planen nichts erreichen!
Das werden wir ſehen! unterbrach ihn Giuſeppo höhniſch.
Und wenn Sie es ſehen, wird es zu ſpät ſein, fuhr Nordheim eifrig fort, die Welt iſt noch nicht reif zur Freiheit, und zu dem, was die Beſten unter Ihnen wollen, zu einer Republik; Sie werden Einen Fürſten verjagen, um den Andern auf den Thron zu ſetzen, und es wird nichts gewonnen ſein. Verſchwö⸗ rungen, geheime Verbindungen nützen zu nichts! Erſt
wenn ein ganzes Volk in einmüthigem Willen und in Einheit der Kraft ſich erhebt und ſeine Rechte
fordert und erkämpft, wird es ſeine mit ihm gebor⸗ nen aber ihm entzogenen Rechte erhalten, bis es aber dahin kommt, muß das Volk ſelber noch anders werden, es muß aus dem Stande der Kindheit ſich erheben und nach Freiheit lechzen, wer nicht dürſtet, bedarf auch nicht des Trunkes, wenn aber das Volk erſt dürſtet nach Freiheit, wird es ſich den Becher,
in dem dieſet Wundertrank erhalten iſt, erkämpfen.
Ach, das Volk, ſagte Armand, das Volk wird Niemals revolutioniren. Es weiß nicht, daß es dürſtet, wenn man ihm aber den Becher reicht wird
es trinken, und dann erſt im Genuß empfinden, daß 8
es entbehrte!


