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verfloſſen, als auch dieſer in der Villa eintraf, um ſeiner geliebten Tochter, ſeiner lang vermißten Effie, die mit heißen Thränen ſeine Knie umfing, zu verzeihen und an ſein väterliches Herz zu drücken, um ſeinen Sohn Macdeam zu ſegnen, der, das ſah er in Effies ſtrahlendem, verklärten Angeſicht, ſein Kind zu einem ſo glücklichen Weibe gemacht.
So ſaßen ſie in traulichem Geſpräch neben ein⸗ ander im Salon, jeder in ſeinem ſichern Glücke ſich doppelt des Glückes der Andern freuend, und in ſtill heitern, ſinnigen Geſprächen ſich die Begebenheiten der Vergangenheiten zurückrufend, deren überwundene Schmerzen belächelnd und bemitleidend. Ellinor, deren Geſicht wieder aufgeblüht war unter dem Son⸗ nenſchein des Glückes, ſchaute mit leuchtenden Augen umher in dem Kreiſe ihrer Freunde, ließ ſie auf dem roſigen Angeſicht ihrer Tochter weilen, die in ſtillem Liebesgeplauder mit Nordheim, ihrem jungen Gatten flüſterte, und wandte dann den entzückten Blick auf ihren Gemahl, der lächelnd ſie anſchaute. Sie lehnte ihr ſchönes, ſinniges Haupt an ſeine Schulter und flüſterte leiſe: ein Geheimniß muß ich Dir enthüllen, ein ſchönes Geheimmiß, deſſen ich mir Nie ſo deut⸗ lich bewußt geweſen bin, als jetzt. Sieh, ehe ich
meine Tochter gefunden, meinte ich in Sehnſucht nach ihr zu vergehen und mich zu verzehren in Schmerz


