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und glänzendſten Bilder für die Zukunft wurden ent⸗ worfen, deren Ausführung man freudig von kommen⸗ den Tagen hoffte, und in dem Widerſchein des ſchön⸗ ſten und ungetrübteſten Glücks der Liebenden fühlten Alle, die ſie umgaben, ſich ſelber wie umſtrahlt und aufgerichtet von eignem Zukunftsglück, und ſonnten ſich in dem Abglanz dieſer reinen Seligkeit.
Es war der Vorabend von dem Hochzeitstage Nordheims und Ellen, und während Alles beſchäftigt war mit Anordnungen und Veranſtaltungen für das morgende Feſt, ſaß das Brautpaar, unbekümmert um Alles dies, auf der einſamen Bank am Ufer des Teiches. Stille war es um ſie her; flüſternd rauſchte der Wind in den Wipfeln der Erlen und Buchen, die das Waſſer umkränzten, und deren Spitzen die letzten Strahlen der herniedergehenden Synne golden umſtrahlten; leiſe plätſcherten die leicht gekräuſelten Wellen ans Ufer, mit ihrem Murmeln lieblich die Stille unterbrechend; und mit träumeriſchen Blicken und glänzenden Augen ſchauten die beiden Glücklichen ſchweigend auf das liebliche Stillleben um ſie her; ſchweigend vor Ueberfülle der Gedanken und des Glücks.
Dann ſagte Nordheim mit ſeiner ſanften, klang⸗ vollen Stimme, die für Ellen ſtets die herrlichſte Muſit enthielt; und nun noch eine Nacht, eine einzige nur,


