Teil eines Werkes 
2. Band (1841)
Entstehung
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z'beiſſen haben. Auf den Brief verdient'ſtäglich nen paar Schilling, und die beiden Bälger bringen auch aller Abend'nen paar Schilling.

Der Mann hat'nen ordentlich unverſchämtes Glück, ſagte Mistreß Trumpet, iſt immer faul geweſen, hat lieber gehungert und gedurſtt, als ſich ſein Brod auf ne anſtändige und honette Weiſe zu verdienen, wie wir. S iſt himmelſchreiend, was's zuweilen für nen unverſtändiges Glück gibt! Scht, ſagte ſie dann leiſe zu Ellinor, die Dame, mit der ich eben ſprach, iſt'ne kluge Frau, und ſehr angeſehn in'r Geſellſchaft. Sie hat'ne große Penſion, wie ſie's nennt, für junge Mädchen, wo ſie lehrt, wie die

Mädels zu jeder Zeit brav weinen und Thränen ver⸗

gießen können, ſo oft ſie's wollen, und ſo jämmer⸗ liche Geſichter ſchneiden, daß's die vornehmen Leute rührt. Und der Herr dicht neben ihr, daß iſt'r Lehrmeiſter für die jungen Burſche, und lehrt ſie mit ner zitternden Stimme ſprechen und die geſunden Geſichter zu'ner Fratze verziehen, daß's ausſieht, als wenn'r Schmerz ihnen's Geſicht verzieht. S iſt nen reicher Mann, verſicher Euch, und wenn r auf Verdienſt ausgeht, ſo hat'oft mehr in'ner Taſchen, als die, die'm was geben.

Als die Tafel aufgehoben, näherte ſich Mr. Trumpet vorſichtig Ellinor, und flüſterte ihr zu: