Teil eines Werkes 
2. Band (1841)
Entstehung
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Darſtellern der lebenden Bilder mit ehrerbietigen Minen und wahrer Hochachtung ihre Bewunderung auszu⸗ drücken, die zerlumpten Cvurmacher näherten ſich ihren Schönen, auf deren entblößte Arme und Nacken in ſchuldiger Ehrerbietung Küſſe drückend, die den Schmutz, der ihre Haut bedeckte, löſend, Spuren zurückließen, und hier und da boten einige beſonders elegante gentle⸗ manartige Bettlergalane ihren mit Rothſtein geſchmink⸗ ten und mit durchlöcherten ſchmutzigen Seidenkleidern geputzten Schönen Blumenſträuße dar, die dieſe mit einem ſüßen Huldlächeln empfingen, das einen Satyr

ernſt und ſchaudern machen konnte. Jetzt erſchallte

die quikende taktloſe Weiſe eines Hopſers, und mit bacchantiſchem Jauchzen wirbelten die Schönen ſich mit ihren Verehrern im Tanze, während die auf⸗ ſteigenden Staubwolken ein ſüß verſchwiegenes, trau⸗ liches Dämmerlicht verbreiteten. Als der Tanz geen⸗ det, plumpten die erſchöpften athemloſen Schönen auf die Seſſel nieder, und die dicken Schweißtropfen, die von ihrer Stirn herabrieſelten, löſeten Schmutz und Schminke von den jungfräulichen Wangen. Wenn ſie ſich erholt, begann ein neuer Tanz, bis die Tanz⸗ luſt erſchöpft, die Muſiei ſchwiegen, und der geſchäftig herbeieilende Wirth mit ſeinen Geſellen eine große, mit einem ſchauderhaft befleckten Leinentuch bedeckte Tafel hereintrug, die von Allen mit Jauchzen begrüßt