Teil eines Werkes 
2. Band (1841)
Entstehung
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ausgeſchlagen, und ſeine Unebenheiten und Vertie⸗ fungen dienten zum Ablager des Schmutzes und Ab⸗ falls der Speiſen; einige zerbrochene Stühle und Bänke ſtanden an den von Ruß überzogenen Wänden umher, von denen die Feuchtigkeit und Ausdünſtungen in dicken Tropfen herabfloß. Auf dem hölzernen Tiſch ſtand die halbgeleerte Brandweinflaſche, dieſe Tröſterin in der Noth, und in einem Winkel lag ein Haufe ſchmutzigen naſſen Strohs, Bett genannt. Neben dieſem aber hockte niedergekauert ein Weib mit matten Zügen, aus gläſernen trüben Augen hinſtarrend auf Ellinor, und zwiſchen ihren erſchlafft herabhängenden Mundwinkeln hervor Worte murmelnd, deren Bedeu⸗ tung Ellinor nicht verſtand.

Komm heran, du beſoffenes Thier, grunzte der Kerl dem Weibe entgegen, recke deine Glieder in die Höhe und ſperre deine vermaledeit lange Ohren auf! S gibt was zu hören. Willſt nicht? Soll dich erſt 'nen Dreſchflegel auf deinem Genick herumtanzen laſſen! He?

Das Weib flog empor bei dieſer drohenden Pantomime ihres Mannes, und auf hölzernen Pan⸗ toffeln heranſchlurfend, fragte ſie mit ſchwerer Zunge: was gibt's denn? Und was will dieſe Wetterfahne hier?

Ich kam, mich nach der Teufelsliſe zu erkundigen, ſagte Ellinor leiſe und angſtvoll.