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der Verworfenheit in den Zügen, oder ein wildes ſtruppiges Männerangeſicht ſchaute heraus, und rief, das Frauenzimmer in Wagen gewahrend, Ellinor Worte entgegen, die ihr Blut erſtarren machten. Hier lag in trunkenem Zuſtande ein Kerl im Straßen⸗ koth, und neben ihm ſtand mit entblößtem Nacken und Schultern, im ſchrillend rothen ſeidenen Gewande, das Haar mit Blumen geſchmückt, und ſelber ſchwan⸗ kend vor Trunkenheit, eine Schöne, und rief mit keifendem Ton jenem lallenden thierähnlichen Men⸗ ſchen Verwünſchungen und Schimpfworte zu. Weiter⸗ hin kam ein Zug jubelnder Burſche daher, in ihrer Mitte ſingende Mädchen, und hier verfolgte mit auf⸗ gehobenem Arm und geballter Fauſt ein Kerl ſein Weib, das mit heulendem Geſchrei die Straße hinab⸗ rannte. Allmählig wurde die Gegend einſamer, auch dieſe letzten, obwohl ſo entſetzlichen Spuren des Lebens erſtarben, und ein dumpfes ödes Schweigen herrſchte.— Der Kutſcher hielt an und bedeutete Ellinor, daß ſie zur Stelle gelangt ſeien, und als ſie den Wagen verlaſſen und dem Kutſcher ſeinen Lohn gegeben, wandte dieſer ängſtlich und ſchnell ſein Pferd, und es zur Eile antreibend, war er bald ihren Blicken entſchwunden. Ellinor erbebte, es war ihr, als ſei mit ihm ihr letzter Schutz und Beiſtand ent⸗ ſchwunden, und einen Moment meinte ſie, ſie müſſe


