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daß Niemand bei Ihrem Anblick eine Lady ver⸗ muthen wird!
Auch darf das nicht ſein, ſagte Ellinor, und ſetzte den zerdrückten ſeidenen Federhut auf. Höre jetzt meine Befehle, fuhr ſie fort, Du verläßt heute ſo wenig als möglich dieſe meine Gemächer, verkün⸗ deſt der Dienerſchaft, daß mich ein Unwohlſein an das Bett feſſelt, läßt aus dieſem Grunde Niemand hier ein, und verräthſt durch keine Miene, keinen Blick, daß vielleicht irgend etwas Geheimnißvolles hier geſchehe. Es iſt möglich, daß ich nicht allein den Tag über, ſondern auch die Nacht entfernt bleibe. Auch dann wverhältſt Du Dich ruhig, und Lerräthſt Niemand meine Abweſenheit. Thuſt Du geuau, wie ich Dir ſage, ſo ſind Morgen bei meiner Rückkehr hundert Pfund Dein!
Ach, ſagte Betſy weinerlich, ich will wohl ſchwei⸗ gen auch uhne das Geld; aber mir bangt, daß Ew. Lordſchaft Unheil geſchehe, wenn Ew. Gnaden wirk⸗ lich ſo allein ſich hinauswagen wollen, der Himmel weiß, wohin!
Als ſie ſah, wie Ellinor jetzt einen Dolch aus ihrem Secretär nahm, die Schneide ſorgfältig prüfte, und dann ihn in ihrem Buſen verbarg, brach Betſy in Thränen aus und jammerte; o Jeſus, Ew. Lord⸗ ſchaft ſelber fürchten Gefahr, und bewaffnen ſich, und


